Was bedeutet eigentlich PMO?

In diesem Artikel soll es darum gehen, was eigentlich das Wort PMO genau bedeutet und wenn du nicht schon mal etwas über NoFap weißt, dann ist PMO komplett neu für dich.

In der mittlerweilen großen NoFap Community wird der Begriff “PMO” oder “NO-PMO” sehr häufig erwähnt. Das nicht ohne Grund. Jeder sollte eigentlich diesen Begriff genau kennen 🙂

Was ist NoFap PMO?

Fangen wir mal an: Die korrekte Definition von PMO bedeutet: “Porno, Masturbation, Orgasmus” In englisch : “porn, masturbation, orgasm.”

PMO beschreibt also im wesentlichen die Phasen, die man vor dem Computer oder Smartphone durchläuft um auf Bildern auf einem elektronischen Gerät zu ejakulieren.

Auch gibt es die Ableitung “MO” ohne das P. Das bedeutet dementsprechend “Masturbation, Orgasmus”. Gemeint ist damit die Befriedigung mit der eigenen Hand ohne pornografisches Material.

In einigen NoFap- Foren und auch auf Reddit behaupten einige User strikt, dass MOing besser ist, als das PMOing und ja, MOing ist natürlich besser. Auch MOing sollte man sein lassen. Wieso? Dazu kommen wir noch in diesem Artikel.

Man kann für seine eigene NoFap Challenge verschiedene Schwierigkeitsgrade wählen. Was genau NoFap ist und welche Schwierigkeitsgrade es gibt kannst du hier nachlesen.

Bei einer leichteren Variante von der sogenannten NoFap Challenge soll man zu 100% sauber von PMO sein und gelegentlich mal zu MO greifen. Vor allem dann, wenn man nicht regelmäßig Sex hat und nicht in der Lage ist eine Frau kennen zu lernen ( Was bei 30+ Tagen NoPMO schon schwer sein kann 🙂 )

Häufige Fragen zum Thema PMO

Ich habe hier mal einige Fragen zusammengefasst, die gut und gerne mal in dem einen oder anderen Forum-Thread oder bei Reddit gestellt werden.

Frage Nummer 1: Kann ich NoFap mit PMO machen?

So eine Frage wird meistens von Leuten gestellt, die NoFap gerade erst kennengelernt haben und noch dabei sind, sich mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Und NEIN. Das kann man nicht. Man macht NoFap und um  von PMO “wegzukommen”.

Frage Nummer 2: Kann ich PMO einmal im Monat machen?

Im Grunde kannst du alles machen. Aber damit wirst du dein Gehirn nicht wirklich von Pornos abgewöhnen können. Natürlich ist es um einiges besser einmal im Monat sich ein Porno anzusehen und zu Ejakulieren, als mehrmals am Tag, aber: Ein Alkoholiker wird auch weiter ein Alkoholiker bleiben, wenn er sich vornimmt nur einmal im Monat zu trinken.

Außerdem können die meisten Abhängigen auch nicht mehr aufhören sich weitere Filme anzusehen und man steht wieder am Anfang.

Frage Nummer 3: Ich mache NoFap und träume häufig von PMO. Ist das normal?

Nicht selten Träumen Menschen von Dingen, die sie gar nicht möchten und hierbei verhält es sich genauso. Träume davon, wie man selbst PMO macht sind nicht selten. Viele NoFap-Anhänger berichten darüber. Hat man es aber geschafft mal 30-50 Tage komplett Abstinent zu bleiben, so werden diese Träume auch immer seltener. Es gibt Berichte von “schwer” Abhängigen und chronischen Fappern, die teilweise fast jeden zweiten Tag davon träumen und schweißgebadet aufwachen. Meine Ansicht: Besser davon träumen,als es wirklich gemacht zu haben 🙂

Frage Nummer 4: Was sind die Vorteile von No PMO?

PMO hat unendlich viele Vorteile. Einen Artikel zu den Vorteilen von No PMO findest du auf meinem Blog.

Frage Nummer 5: Ist NoFap PMO gefährlich?

Da stellt sich nur die Frage,was kann daran nur gefährlich sein? Klar, hat man erst jahre oder jahrzehnte damit verbracht jeden Tag, sogar teilweise mehrmals sich selbst zu befriedigen man glaubt, dass es jetzt gefährlich wäre damit aufzuhören, aber das stimmt so nicht.

Viele möchten oder wollen nicht verstehen, dass chronsiche Masturbation einen gefährlichen Effekt auf ihre psychische und physische Gesundheit haben kann.

Der Zusammenhang zwischen NoFap PMO und Depressionen

Leidet man an Depressionen, so ist dies natürlich keine schöne Sache und man sollte sich von einem Arzt dahingehend beraten lassen. Es gibt eine Vielzahl von erprobten Strategien bei Depressionen.

Durch PMO kann sich eine bestehende Depression verschlimmern. Immer dann, wenn Betroffene anstatt sich zum Beispiel mit anderen Menschen zu treffen, Sport zu treiben oder anderen lebensfrohen Aktivitäten nachgehen lieber alleine zu Hause sitzen und PMO “betreiben” , desto schlimmer werden Depressionen und sozialen Ängste.

In diesem Artikel wird das Thema genauer aufgegriffen. Das solltest du dir unbedingt durchlesen.

PMO und Ängste?

Was auf Depressionen zutrifft, trifft auch auf Ängste zu. Nun Ängste und Depressionen haben oftmals auch einen direkten Zusammenhang. Abertausende Menschen berichten auf YouTube und in verschiedenen Foren von einer deutlichen Abnahme von Depressionen und Ängsten durch den Verzicht von Pornografie ( PMO).

Entzugserscheinungen durch den Verzicht von PMO?

PMO ist eine Sucht und jede Sucht bringt bei Verzicht gewisse Entzugserscheinungen mit sich. 

Ich kann dich an dieser Stelle aber etwas beruhigen. Die Enzungserscheiungen und Nebenwirkungen werden nicht so schlimm sein, wie beispielsweise bei einer Drogenabhängigkeit. 

Die häufigsten Entzugserscheinungen sind Kopfschmerzen, unter Umständen gesteigerte Aggressionen, die sogenannten “Blueballs”. Die Entzugserscheinungen können bis zu 30 Tage anhalten. Es kommt ganz darauf an, wie stark die Sucht war

Ist PMO ein Rückfall?

Ja. Machst du eine NoFap Challenge und machst mal PMO, dann ist das auf jeden Fall ein Rückfall. Ohne Frage. Du musst deinen NoFap “Stand” zurücksetzen.

Grundregeln von No-PMO

Du darfst unter keinen Umständen jegliche Pornos oder Content im Internet reinziehen, die mit Pornos zusammenhängen. Dazu gehören auch Softcore-Pornos und auch Social-Media-Fotos von Instagram- Influencern.

Der NoFap Chaser-Effekt

Was genau der Chaser-Effekt ist, haben wir schon einmal in diesem Artikel ausführlich erklärt. Hier noch einmal kurz.

Der Chaser-Effekt ist der Drang, nach dem man einmal nach einem langen “NoFap-Streak” wieder masturbiert hat wieder mehrmals hintereinander zu masturbieren. Ein gesunder Mensch ohne eine Pornosucht würde nicht unbedingt direkt mehrfach hintereinander masturbieren. 

Man kann hier auch eine Analogie zu einem Alkoholiker ziehen. Trinkt ein Alkoholiker nach Tagen, Wochen oder sogar Monaten wieder Alkohol – dann wird es  bei diesem auch nicht bei einem Drink bleiben.

Damit der Chaser-Effekt gar nicht auftritt, sollte man einfach auf PMO verzichten und NoPMO betreiben 😉

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